Handlungsfelder

Das Projekt basiert auf einem modularen Aufbau mit 11 Handlungsfeldern – von gesicherten Trainingsangeboten über Kommunikation, Wettkampfsport und Events bis zur Sensibilisierungsarbeit und Wirkungsmessung. Hier findest du alle Details.

Die Projektleitung liegt bei der Zenit run GmbH. Sie übernimmt entweder selbst die Führung von Teilprojekten oder vergibt diese gezielt an externe Akteur*innen. Für jedes Teilprojekt wird eine Projektgruppe gebildet, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet, kritisch begleitet und schlussendlich verabschiedet. Zur Qualitätssicherung und dynamischen Steuerung des Gesamtprojekts kommen unterschiedliche Controlling- und Feedbackinstrumente zum Einsatz.
Das Handlungsfeld gesicherte Trainings-Angebote fokussiert auf die Schaffung von professionellen, sicheren und attraktiven Trainingsmöglichkeiten für Skitourengeher*innen – sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport. Ziel ist es, den Sport in einem klar geregelten Rahmen zu fördern und gleichzeitig Gäste zu lenken, Risiken zu minimieren und neue Erlebnisräume zu schaffen.
Eine starke Bewegung braucht mehr als Infrastruktur. Sie braucht Kultur. Das Handlungsfeld Skitouren-Kultur zielt darauf ab, die Skitourenszene in Graubünden sichtbar, spürbar und zugänglich zu machen – für Leistungsträger, für Gäste, für die Bevölkerung. Der Schlüssel dazu ist eine lebendige Community und ein gemeinsames Verständnis davon, was Skitouren in Graubünden bedeuten können.
Damit neue Skitourenangebote nicht nur sicher, sondern auch zugänglich und verständlich sind, braucht es klare Orientierung – visuell, rechtlich und infrastrukturell. Das Handlungsfeld Signalisation & Karten entwickelt einheitliche Lösungen für die Kennzeichnung, Kommunikation und rechtliche Absicherung von gesicherten Trainingsangeboten. Es ist damit das visuelle Rückgrat des Projekts.
Immer mehr Skitourengeher*innen bewegen sich im Bereich von Skipisten und angrenzendem Gelände. Für Bergbahnbetriebe bringt diese Entwicklung neue Herausforderungen mit sich – von Haftungsfragen über Infrastruktur-Nutzung bis hin zu Sicherheitsbedenken des Pistenpersonals. graubünden Skitour setzt genau hier an: Gemeinsam mit Bergbahnen Graubünden, Seilbahnen Schweiz und einzelnen Betrieben sollen fundierte Lösungen entwickelt werden, die Sicherheit erhöhen, Konflikte reduzieren und neue Wertschöpfung ermöglichen. Ziel ist eine geordnete, faire und sichere Integration der Skitourengeher*innen in die Skigebietslandschaft.
Mit der Aufnahme von Ski Mountaineering ins olympische Programm 2026 beginnt für den Skitouren-Wettkampfsport ein neues Kapitel – auch in Graubünden. Doch während die Schweiz international bereits erfolgreich unterwegs ist, fehlt es vielerorts an einer breiten Nachwuchsbasis und an gezielten Förderprogrammen im Kanton. graubünden Skitour will diesen Impuls nutzen – in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Alpen-Club SAC und weiteren Partnern. Das Ziel: Strukturen schaffen, Talente fördern und den Wettkampfsport sichtbar, zugänglich und inspirierend positionieren.
Gute Kommunikation macht Projekte nicht nur bekannt, sie macht sie erlebbar. Das Handlungsfeld Kommunikation sorgt dafür, dass die Ziele, Massnahmen und Angebote von graubünden Skitour im richtigen Licht erscheinen – für Gäste, Partner, Bevölkerung und Medien. Es verankert das Projekt im öffentlichen Bewusstsein, schafft Vertrauen und erhöht die Relevanz der Sportart. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit Graubünden Ferien (GRF) und weiteren Partnern. Die bestehende Themen-Allianz Skitouren wird gestärkt.
Die Zukunft des Skitourensports in Graubünden entscheidet sich am Berg – dort, wo aus Ideen echte Angebote werden. Im Handlungsfeld Angebotsentwicklung entstehen neue, innovative und nutzerzentrierte Formate für unterschiedlichste Zielgruppen: von Touristen über Profis bis zur lokalen Bevölkerung. Kern des Handlungsfelds sind die zweimal jährlich durchgeführten OKR-Workshops (Objectives & Key Results). Sie ermöglichen es, gemeinsam mit Destinationen, Partnern und Interessierten konkrete Angebote zu definieren, umzusetzen und zu evaluieren.
Events machen den Sport sichtbar. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Emotionen und setzen Impulse für Gäste, Veranstalter, Medien und die Bevölkerung. Im Handlungsfeld Events wird das bestehende Event-Ökosystem gestärkt, besser vernetzt und gezielt weiterentwickelt. Ziel ist eine lebendige, sichtbare und koordinierte Eventlandschaft, die als Treiber für die Sportart wirkt – lokal, kantonal und darüber hinaus.
Skitouren bringt Menschen in Bewegung und in sensible Räume. Damit diese Bewegung naturverträglich, sozial inklusiv und konfliktfrei bleibt, braucht es gezielte Sensibilisierungsarbeit. Das Handlungsfeld Sensibilisierung setzt auf Aufklärung, Integration und Kooperation. Es wirkt über alle Handlungsfelder hinweg als ethischer und ökologischer Kompass des Projekts.
Ein Projekt ist dann erfolgreich, wenn es nicht nur umgesetzt, sondern auch verstanden und gesteuert werden kann. Das Handlungsfeld Wirksamkeitsprüfung sorgt dafür, dass Entwicklungen messbar, Wirkungen nachvollziehbar und Massnahmen zielgerichtet angepasst werden können. Es schafft die Grundlage für strategische Steuerung, transparente Kommunikation und kontinuierliche Optimierung.